Reisedatum: August 2012
diese Seite drucken8 Tage25.8.12 - 1.9.12Die Höhepunkte Rumäniens
Preise: € 650,-
Weitere Preise: € 150,- Einbettzimmerzuschlag

- Fahrt im modernen Luxusreisebus
- Reisebegleitung durch Herrn Sorin Motora
- 7 x Halbpension in guten Mittelklassehotels entlang der Route
- örtliche Reiseleitung für die Stadtführung in Budapest
- durchgehende örtliche Reiseleitung für die Besichtigungen in Rumänien
- Besichtigungen in Rumänien lt. Programm
- Eintritt und Führung Porzellanfabrik in Herend
- alle Abgaben, Steuern und Gebühren
Kärnten - Budapest
Gemütliche Busfahrt über Lavamünd in Richtung Marburg und weiter auf der Autobahn nach Ungarn bis Budapest, wo wir für die erste Nacht unsere Zimmer im gebuchten Hotel beziehen. Nach dem Bezug der Zimmer erwartet uns bereits eine örtliche Reiseleitung, die uns Budapest bei einer Stadtführung näher bringen wird. Der auf dem westlichen Hügel gelegene historische Stadtteil Buda bildet zusammen mit dem modernen Stadtviertel Pest eine der schönsten Metropolen Mitteleuropas. Die Stadt erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau. Die historischen Bauwerke, die im 2. Weltkrieg der Zerstörung zum Opfer fielen, wurden sorgfältig wieder aufgebaut. Von der gotischen Matthiaskirche und von der Fischerbastei aus hat man einen schönen Blick auf die Donau. Oberhalb der königlichen Burg, in der Museen und Galerien untergebracht sind, befinden sich die Felsen des Gellért-Hügels. Hier wurde zur Erinnerung an die Soldaten, die im 2. Weltkrieg gefallen sind, ein großes Denkmal errichtet. Entlang der breiten Straßen von Pest stehen imposante Gebäude, wie das Nationalmuseum und das Kunstgewerbemuseum, das in einem der vielen Jugendstilbauten der Stadt untergebracht ist. Die Einkaufsstraße Váci Utca und die Donaupromenade sind meistens gut besuchte Flaniermeilen. Nach dieser informativen Stadtführung lassen wir den Tag bei einem guten Abendessen gemütlich ausklingen.
Budapest - Baia Mare
Nach dem Frühstück erfolgt die Fahrt bis zur rumänischen Grenze und von hier aus weiter nach Satu Mare, wo wir bereits von einer rumänischen Reiseleitung in Empfang genommen werden. Danach erfolgt die Weiterfahrt nach Baia Mare.
Baia Mare - Bukowina
Am heutigen Tag steht wohl einer der vielen Höhenpunkte dieser Reise am Programm: Das Maramures Gebiet, welches für die Tradition in Holzschnitzereien und Holzbauten bekannt ist. Zuvor aber werden wir den “Heiteren Friedhof” aus Sapânta besichtigen, wo man auf jedem Grabstein ein Gedicht über das Leben des Verstorbenen findet. Weiter geht’s ins Iza Tal, wo wir die bezaubernde Klosteranlage Bârsana und die Holzkirche aus Bogdan Voda (UNESCO – Denkmal) zu sehen bekommen. Wir fahren weiter und überqueren die Ostkarpaten. Am Prislop Pass lassen wir uns die atemberaubende Landschaft bei einem Zwischenstopp nicht entgehen. Am Abend erreichen wir den nördlichen Teil der Moldau, auch unter dem Namen Bukowina bekannt.
Ausflug Suceava & Voronet
Vormittags erfolgt die Fahrt nach Suceava, die ehemalige Hauptstadt des Fürstentums Moldau. Die Ruinen des ehemaligen Fürstenhofes wurden sehr schön restauriert und sind heute ein sehr interessantes Museum, welches wir besichtigen werden. Die Stadt war unter Stefan cel Mare (Stefan der Große) Hauptsitz der moldauischen Fürsten und erlebte bis zur Zeit der Habsburger seine Blütezeit an der noch heute wichtigen Handelsstraße vom Schwarzen Meer in den Norden nach Polen und weiter ins Baltikum. Die fast uneinnehmbare Cetatea de Scaun (Festung) widerstand mehreren polnischen, tatarischen und türkischen Belagerungen. Sehenswert sind neben den Moldauklöstern und den Ruinen der Festung das Volkskundemuseum in der ehemaligen Fürstenresidenz Hanul Domnesc, das Kloster des hl. Johannes des Neuen aus dem 16. Jh., das in der Georgskirche die Reliquien von Johannes Novus, dem Schutzpatron der Moldau, in einem silbernen Schrein. Nach der Mittagspause erfolgt die Weiterfahrt zum Kloster Voronet. Für das “Jüngste Gericht”, die Westwandmalerei, wird Kloster Voronet auch “Capella Sixtina” aus Rumänien genannt. Voroneţ wurde 1488 vom größten Fürst, der jemals in der Moldau herrschte, Stephan der Große, in einer Rekordzeit von drei Monaten und drei Wochen gebaut.
Im Anschluss erfolgt die Rückfahrt ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.
Klösterrundfahrt
Den heutigen Tag widmen wir uns den wunderschönen Klöstern in Rumänien. Von den vier Klöstern und einer Dorfkirche, die von der UNESCO für die Einzigartigkeit der Außenwandmalereien die Auszeichnung den “Goldenen Apfel” bekommen haben, werden wir heute ein paar bestaunen. Es sind die Klöster Moldovita und Sucevita. Das Kloster Moldovita (rumänisch: Mânăstirea Moldoviţa) ist ein rumänisch-orthodoxes Nonnen-Kloster. Das Kloster wurde 1532 von Petru Rareş, dem unehelichen Sohn Stefan des Großen, erbaut. Danach besichtigen wir das Kloster Sucevita, welches von den Brüdern Movila gestiftet wurde. Die Malereien stammen aus dem Jahr 1596 und wurden von Ion und seinem Bruder Sofronie geschaffen. Wenn es unsere Zeit zulässt, lassen wir uns auch einen kurzen Stopp im Keramikzentrum in Marginea nicht entgehen. Das Abendessen nehmen wir in einem Restaurant ein.
Bukowina - Cluj Napoca
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Ostkarpaten und machen zunächst einen Stopp beim Tituta Pass, um die wunderschöne Landschaft der Ostkarpaten zu bewundern. Danach erfolgt die Fahrt nach Bistrita (Bistritz), wo wir bei einem Rundgang die kleine, schöne Altstadt mit der evangelischen Kirche kennenlernen. Anschließend Weiterfahrt nach Cluj Napoca (Klausenburg), wo wir auch eine Stadtbesichtigung sowie die Hotelübernachtung eingeplant haben. Klausenburg kann als ehemaliges Zentrum romanischer Kultur auf eine 2.000-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahre 106 nach Christus wird sie zur römischen Kolonie, die bald darauf zur Hauptstadt Dacia Porolisensis ernannt wird. In dieser Zeit beginnt die Romanisierung von Sprache und Kultur. In den folgenden 500 Jahren übernehmen Goten, Hunnen, Bulgaren, Awaren, Petschenegen, Komanen und Tataren die Herrschaft.
Cluj Napoca - Budapest
Nach dem Frühstück fahren wir über Oradea zum Grenzübergang Bors und von hier weiter durch Ungarn nach Budapest, wo wir die letzte Übernachtung eingeplant haben.
Budapest - Kärnten
Nach einem ausgiebigen Frühstück treten wir die Heimreise an. In Herend besuchen wir noch die bekannte und älteste Porzellanfabrik Ungarns, die Herender Porzellanmanufaktur. Die künstlerische Porzellanherstellung in Europa, die fast ohne Ausnahme durch Initiative des königlich-kurfürstlichen Hofes ihren Anfang nahm, fiel nach dem unerhörten Aufschwung im 18. Jahrhundert stark zurück und viele Manufakturen schlossen ihre Tore. In Herend gründete der Keramiker Vince Stingl 1826 ein kleines Werk und beschäftigte sich mit der Produktion von Steingutgeschirr sowie mit Versuchen in der Porzellanherstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von dieser einmaligen Manufaktur. Nachdem Mittagessen kehren wir über Heiligenkreuz und Fürstenfeld nach Kärnten zurück.



